Kirby Power Paintbrush - Review

geschrieben von R.D.

Wieder ein Kirbygame? Die kommen aber oft raus... Dabei ist es doch immer das Gleiche, oder? Nein - Weit gefehlt, denn diesmal spielt sich Kirby auf eine ganz andere Weise, als man es von den anderen Teilen gewohnt ist.

Doch kommen wir erstmal zur Story des Spiels, die (Wer hätte das gedacht?) an einem sonnigen Tag beginnt, an dem Kirby friedlich einen Spaziergang macht. Plötzlich, völlig unverhofft, erscheint eine böse Hexe, die Bilder in die Luft malt und so die Welt in ein Gemälde verwandelt. Klingt komisch, ist aber so. Als die Hexe durch ein Portal verschwindet, springt der kleine Kirby mutig hinterher und landet in einer bizarren Welt, die nur aus Gemälden besteht. Dort angekommen, wird er von der Hexe allerdings in eine Kugel verwandelt (was ja nicht schwer sein kann bedenkt, man die Ursprungsform Kirbys). Die Hexe verschwindet und Kugelkirby sitzt in der Patsche - Doch zufällig findet er den Zauberpinsel der Hexe, welchen du, ja du(!) bekommst um damit Kirby zu helfen.

So kommen wir dann zum Gameplay des Spiels, denn nun gilt es, mit dem gerade gewonnen Zauberpinsel (also deinem Stift), Kirby zu leiten. Wie leiten? Das funktioniert wie folgt: Man wählt einen Level aus dem ziemlich grafisch zugekleisterten Menü aus und Kirby beginnt in dem Level in eine Richtung zu rollen. Das ist auch das einzige, was er kann. Doch Dank der Hilfe des Stiftes ist es dir möglich Kirby zu lenken und ihn vor Gegnern zu bewahren. Tippt man z.B. einen Gegner an, so wird dieser betäubt und Kirby kann ihn ungehindert umrollen. Hinzu kommt die Möglichkeit, Linien mit dem Stift zu zeichnen, auf denen sich Kirby bewegen kann um auf höhere Ebenen zu kommen. Das ist das eigentliche Spielprinzip des Spiels. Natürlich sind auch die bekannten Verwandlungen wieder mit dabei: Diesmal klappt das, indem man einen Gegner mit einer besonderen Fähigkeit antippt und umrollt. Tippt man dann auf Kirby, so benutzt er die Fähigkeit, aber nur solange er nicht von einem Gegner getroffen wird. Die einzelnen Levels haben einen hohen Wiederspielwert, da man meist beim ersten Durchlauf eine Menge Gegenstände liegen lässt, die man für Boni im Extramenü ausgeben kann.

Fazit: Alles in allem basiert das Spiel auf einer ganz guten Idee. Allerdings gibt es Abstriche, weil die Grafik nicht die ist, die man aus anderen Kirbyspielen kennt und mag. Diesmal hatte man wohl einen realistischeren Touch haben wollen, leider gefällt dieser nur bedingt. Da man theoretisch durch Zeichnen von Bahnen sehr schnell das Ende des Spiels erreicht verliert das Spiel nochmal ein wenig an Reiz. Das typische Kirbyflair mag einfach nicht aus seinem Loch erscheinen, aber dennoch ist dieses Spiel für Fans der Serie einen Blick wert.


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