Kirby Super Star Ultra - Review

geschrieben von Blank

Kirby - Klein, pink und ziemlich elastisch - so kennen wir ihn. Mit Kirby Super Star Ultra kommt er nun mit einem DS-Spiel der Extra-Klasse daher.

Ein Story gibt es dabei natürlich auch, um genau zu sein ein ganze Menge einzelner kleinerer Stories, die im typischen, schnellen Kirbymuster erzählt werden. So muss man (wieder einmal) gegen den fiesen König Dedede kämpfen, oder Schurken Meta-Knight ordentlich vermöbeln. Eine Arena ist auch wieder mit dabei, in der man gegen jeden Endboss kämpfen kann. Die einzelnen Stories werden durch vorgerenderte Videosequenzen erzählt und sind trotz der niedlichen Grafik sehr spannend. Man wählt diese kleinen Geschichten auf einer Art Pinwand aus, auf der auch kleine Extras warten, die man nach und nach freispielen kann.

Aber was wäre eine Story ohne das Gameplay? Richtig: Ein wenig Text, aber Nintendo ist ja bekannterweise kein Buchverlag. Wie schon in den Vorgängern steuert man den kleinen Kirby in typischer 2D-Jump'n-Run-Manier. Man kämpft sich wie gewohnt sehr schnell durch die Levels, was leider zu Folge haben kann, dass man auch das gesamte Spiel viel zu schnell durch hat, was allerdings auch wieder auf sehr seltsame Art und Weise normal für ein Kirbyspiel ist. Dennoch ist der Schwierigkeitsgrad gestiegen, was das Durchspielen ein wenig happiger werden lässt. Kirby kann wieder Gegner einsaugen um diese dann zu verschlucken (Und das, so oft man will, der Kleine scheint ein schwarzes Loch im Magen zu haben). Wie gewohnt geben manche Gegner besondere Kräfte beim Verschlucken frei: Verschluckt man etwa einen schwertschwingenden Gegner, so verwandelt sich Kirby ebenso in einen Schwertmeister und kann fortan mit einem Schwert angreifen. Der Clou - Manche Verwandlungen ähneln bekannten Nintendo-Charakteren! Verschluckt man den Schwertgegner, so hat Kriby eine grüne Zipfelmütze auf und hält das Masterschwert in der Hand. Na, wer hat das noch?

Diese Bezüge zu anderen Nintendo-Spielen findet man oft in diesem Spiel. In einer der Geschichten sucht man Schätze und findet zb. eine „Screw Attack“ - Nintendofans wissen, woher der Begriff kommt (Dieses Spiel, das wie ein Meteorit klingt...). Neu ist diesmal, dass man einen verschluckten Gegner mit besonderen Kräften wieder freisetzen kann. Dieser steht Kirby dann als Helfer zu Verfügung, welcher Gegner automatisch angreift und eine wirklich große Hilfe bei Endbossen ist.

Fazit:Was kann man noch sagen? Eigentlich nichts, denn Kirby ist und bleibt einfach klasse. Durch die vielen Fähigkeiten und Geschichten wird es nie langweilig und durch die vielen Extras hat man immer etwas zu tun. Kombiniert mit der niedlichen und kultigen Grafik und der typischen Kirbymusik ist das Spiel auf jeden Fall mehr als gelungen. Leider ist das Spiel nicht auf Deutsch erschienen, sondern nur auf Englisch, aber das mindert den Spielspaß in keinster Weise, wenn man dieser Sprache ein wenig mächtig ist. Wer also auf Sidescrolling-Jump'n-Runs steht, sollte schnellstens zugreifen!

verfasst von R.D.


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