Mario Party 3 - Review

Mario Party 3 stellt den dritten, sowie auch letzten Teil der beliebten Party-Serie für den Nintendo 64 dar, der im Vergleich zu seinen Vorgängern wieder viele Neuigkeiten mit sich bringt, die es ganz schön in sich haben.

Story: Alles nimmt seinen Beginn mit der Geburt einen neuen Sterns in einem Universum. - Nicht irgendeines Stern , sondern des sogenannten Milleniums-Sterns. Ein einzigartiges Ereignis, das nur alle 1000 Jahre geschehen mag. So besonders, wie dieser Millenium-Stern natürlich ist, soll derjenige, der diesen berührte, zum "Superstar" der gesamten Galaxis werden. Wie es der Zufall nimmt, landet der Stern ausgezeichnet vor dem Garten des Pilz-Palastes, während Mario und seine Freunde dort ein Nickerchen machten. Angetan von der alten Legende, möchte natürlich jeder der Gruppe der "Auserwählte" sein, und es entsteht ein Streit. Schließlich trifft Lakitufo ein und schlägt vor, eine Runde Mario Party zu spielen, um zu bestimmen, wer das Recht hat, der Superstar des Universums zu sein. An diesem Punkt erwacht der Milleniums-Stern, angetan von der Idee, zu Leben und beamt die 8 Charaktere in eine Spielzeugkiste, wo sie fortan auf verschiedensten Brettspielen ihr Geschick beweisen müssen, um sich die Gunst des Sterns zu erweisen.

Und dabei geht es nun ans Gameplay: Im Vergleich zu den Vorgängern dürfen wir hier gleich zwei neue spielbare Charaktere begrüßen: Prinzessin Daisy von Sarasaland und Warios Bruder Waluigi, der hier seinen zweiten Auftritt überhaupt bekommt. Die beiden Randcharaktere sind jedoch nur im Party-Modus spielbar und wurden nicht in den Story-Modus integriert.
Die Brettspiele fallen wieder gewohnt, wie im Erstling aus: Nachdem die 4 ausgewählten Helden ihre Startreihenfolgen zu Beginn ausgewürfelt haben, erwarten euch viele neue und liebevoll designte Bretter, die sich dem alten Gameplay widmen. So wandern die Charaktere jede Runde um die gewürfelte Augenzahl auf dem Spielbrett weiter, um die dortigen Felder zu passieren. - Tritt der Held beispielsweise auf ein blaues Feld, erhält er einige neue Münzen, mit denen er sich Items und Sterne kaufen kann, auf roten hingegen verliert er einige. Neben diesen elemantaren Felder gibt es natürlich viele weitere: ?-Felder, die bestimmte Ereignisse auslösen, Koopa-Banken, die Geld einfordern oder Gumba-Felder, die den einzelnen Spieler zu einem Glücksspiel herausfordern, sowie viele weitere.
Nach jeder beendeten Runde, wenn alle 4 Spieler ihre Züge abgeschlossen haben, folgt anschließend ein wichtiger, sowie spaßiger Teil des Spiels: Ein zufälliges, von 70 neuen, Minispielen wird gestartet, die je nach Variante ein 2 gegen 2-, 1 gegen 3-, oder Jeder gegen Jeden-Match starten. So dürfen die Spieler wild um Riesenaugen um die Wette herumlaufen, um diese zu verkleinen, Schneeballschlachten austragen oder Thwomp-Rennen ausführen. - Bei der reichlichen Auswahl dürfte für wirklich jeden etwas dabei sein. Sind die Spiele einmal freigeschaltet, können sie jederzeit nach Belieben über das Spielmenü direkt ohne das Brettspiel-Drumherum gestartet werden.
Gänzlich neu sind die sogenannten "Duell-Bretter": Auf diesen speziell angepassten Brettern wird ein Eins gegen Eins-Spiel gespielt, das sich von den herkömmlichen Gruppenbrettern etwas unterscheidet. So ist es auf diesen Brettern die elementare Aufgabe, dem gegnerischen Spieler sämtliche 5 Herzpunkte durch Angriffe zu nehmen, um das Match für sich zu entscheiden. Dabei kommen die verschiedenen Duell-Partner ins Spiel, die auf dem Start-Feld des jeweiligen Spielers gekauft werden können und diesen entweder vorne oder hinten vor Angriffen schützen und auch selbst Angriffe ausführen können.

Fazit: Mario Party 3 bietet im Vergleich zu seinen Vorgängern wieder einige neue interessante Spielinhalte, die vor allem mit realen Mitspielern recht spaßig sein dürften. Ein besonderes Augenmerk erhält hier etwa die neu hinzugekommenen Duell-Bretter, die sich spielerisch von den anderen Brettern abheben und es auch zu zweit erlauben, sich mit dem Spiel auseinanderzusetzen, als zwangsläufig auf 3 weitere Mitspieler zurückgreifen zu müssen, wenn man gerade kein Freunde von computer-gesteuerten Charakteren ist.