Mario Party 4 - Review

geschrieben von Blank

Mit Mario Party 4 erschien 2002 der bereits 4. Teil der beliebten Partyspiel-Reihe und gleichzeitig der erste Teil der Reihe für den Nintendo Gamecube. Das Spiel folgt weiterhin den Richtlinien seiner Vorgänger und bietet dem Spieler erneut eine Vielzahl von Spielern, Spielfeldern und Minispielen um das Spiel möglichst abwechslungsreich zu gestalten und Spielspaß zu garantieren.

Die Story stand in der Mario-Party-Reihe noch nie wirklich im Vordergrund, deshalb fällt sie auch im 4. Teil wieder relativ einfach aus: Toad, Koopa, Gumba, Buu-Huu und Shy Guy haben einen mysteriösen Würfel gefunden, der sich Party-Cube nennt. In diesem schlummern Minispiele, so weit das Auge reicht, weshalb sie die 8 spielbaren Charaktere einladen, mit ihnen gemeinsam darin zu spielen. Gefeiert wird in diesem Party-Cube der Geburtstag eines Charakters (Logischerweise des Charakters, den der Spieler wählt) - Am Ende eines Spielbrettes soll der Spieler mit einem Geburtstagsgeschenk belohnt werden (Sofern er gewonnen hat), welches er sich allerdings noch in einem Minispiel gegen einen der 5 Brettbesitzer verdienen muss.

Das Gameplay setzt auf den Erfolg der 3 Vorgänger: Auf einem Spielbrett mit verschiedenen Feldern (Blau: Man erhält Münzen, Rot: Man verliert Münzen, Grün: Ereignis, usw.) würfeln alle Charaktere einmal mit einem Würfel von 1-10, danach ist eine Spielrunde beendet und eine Minispielrunde beginnt. In dieser Minispielrunde treten die Spieler wieder in verschiedenen Konstellationen gegeneinander an (jeder gegen jeden, 1 gegen 3, 2 gegen 2), was am Ende bestimmend ist, wer nach Beenden dieser Minispielrunde Münzen erhält. Ziel des Spiels ist es natürlich wieder, am Ende die meisten Sterne ergattert zu haben - Dann geht man als Sieger aus dem Spiel hervor. In erster Linie erhält man diese Sterne durch den Kauf von einem der Brettbesitzer (Für gewöhnlich für 20 Münzen), man bekommt allerdings am Ende eines Spiels wieder Bonussterne. Diese Bonussterne erhalten z.B. die Spieler, die insgesamt die meisten Minispiele gewonnen oder zu irgendeinem Zeitpunkt im Spiel die meisten Münzen besaßen.

Wer eine Pause vom eigentlichen Story-Modus braucht, der kann entweder mit Freunden spielen, oder sich an die Extra-Minispiele wagen. Diese Solo-Minispiele laufen ähnlich wie die normalen Minispiele ab, mit dem Unterschied, dass sie teilweise viel kniffliger sind und man eben keine Widersacher hat, sondern nach dem Highscoreprinzip spielt. Neben diesen Extra-Minispielen bietet Mario Party zwar wenige, aber spaßige Neuerungen - Die Geschenke aus dem Story-Modus werden in einem kleinen Haus des Charakters gesammelt und als Möbel aufgestellt, bis der Charakter letztendlich sein eigenes Sternzeichen über dem Haus betrachten kann. Auch König Bowser ist wieder mit von der Partie, er wird die Spieler wieder mit Münzraub und bösartigen Minispielen auf Trab halten - Ebenso wie die Battle-Minispiele (Bob-Omb-Felder).

Fazit: Zwar sind die Neuerungen mit dem Sprung auf die neue Konsole nicht ganz so groß ausgefallen, wie erhofft, aber Mario Party 4 ist dennoch kein enttäuschender Titel, ganz im Gegenteil. Der Story-Modus sieht auf den ersten Blick recht kurz aus, erfordert aber eine Menge Zeit, will er mit allen Charakteren gemeistert werden. Die neuen Minispiele machen wieder unheimlich viel Spaß und die erwähnten kleinen Neuerungen verhindern, dass das Spiel schnell langweilig wird. Ein erneut gelungener Titel der Mario-Party-Reihe - Der allerdings immer noch am meisten Spaß macht, wenn man ihn mit Freunden spielt.


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