Super Mario Bros. 2 - Review

Vorwort: Super Mario Bros 2. - War das nicht diese Fortsetzung, die einen etwas... eigenen Spielstil besaß?...
Richtig! Denn ganz streng genommen, handelte es sich bei diesem Spiel nicht wirklich um einen echten zweiten Teil, sondern lediglich um das nur in Japan erschienene Spiel "Doki Doki Panic", aus dem von Nintendo einige Grafiken und Texte auf Super Mario angepasst wurden, um pünktlich zum Release von Super Mario Bros. 3 auch einen zweiten Teil in der USA und Europa anbieten zu können. Denn der wirkliche zweite Teil der Bros-Reihe erschien damals ausschließlich in Japan und ist heute hierzulande als die "Lost Levels" bekannt.
- Soviel dazu. Um den Rahmen dieser Review nicht zu sprengen, findet ihr weitere Informationen zu diesen Wirrwar im Doki Doki Panic-Artikel dieser Sektion. Nichtdestotrotz stellte auch Super Mario Bros. 2 einen weiteren Meilenstein für die Super Mario-Spiele dar, aus dem viele heute bekannte Elemente, wie etwa die Shy Guys oder die besonderen Eigenschaften der Pilzkönigreic-Charaktere, Einzug fanden. Daher werten wir diesen Teil hier auch als ein vollwertiges Spiel der Super Mario-Reihe.

Die Story ist bereits etwas Eigentümliches: Mario, Luigi, Prinzessin Peach und Toad befinden sich ursprünglich auf einem gewöhnlichen Picknick, als sie eine geheimnisvolle Höhle entdecken, die sie in das Traumland Subcon führt, das vom bösen Tyrannen-Frosch Wart übernommen wurde, der wiederum Mario herausfordert. Um diesen zu stürzen, bekämpfen sie nacheinander in verschiedenen Levels seine Generäle, um schließlich gegen Ende ihn selbst zu stürzen.
Das Gameplay unterscheidet sich recht deutlich vom ersten Bros.-Teil:
Zu Beginn jedes der Levels kann der Spieler zunächst den Spielcharakter, mit dem er den Abschnitt bestreiten möchte selektieren. - Mario, Luigi, Prinzessin Peach & Toad. Jeder dieser Charaktere besitzt dabei besondere Stärken. - So springt Luigi beispielsweise etwas höher und bleibt länger in der Luft als Mario und Prinzessin Peach ist in der Lage, für kurze Zeit in der Luft zu schweben.
Außerdem ist der Spieler in der Lage, Gemüse aus dem Boden zu ziehen, welches dann auf die Feinde geworfen werden kann, um diese zu bewzingen. Diese Hebetechnik findet mitunter auch in den Boss-Kämpfen Verwendung: So wird der Boss-Gegner Birdo, der an den meisten Levelenden auf den Spieler wartet, mit seinen eigenen Eiergeschossen bezwungen oder der General Mouser mit seinen eigenen Bomben geschlagen, die auf ihn zurückgeworfen werden.

Fazit:
Super Mario Bros. 2 hebt sich vom Gameplay und Setting her deutlich von den anderen Spielen der Bros.-Reihe ab. Gleichwohl stellt es jedoch ein durchaus spaßiges Jump'n Run dar, das den Spieler einige Zeit an den Bildschirm fesseln kann. - Was mitunter dann auch an der fehlenden Speicherfunktion liegen kann, die den Schwierigkeitsgrad des Spiels in die Höhe treibt.