Super Mario Land - Review

geschrieben von Blank

In Super Mario Land begibt sich der berühmte Klempner nach Super Mario Bros. 2 ein weiteres Mal in eine fremde Welt, diesmal ins Sarasaland. Das Spiel erschien 1990 in Europa, diesmal allerdings für den Gameboy, der ebenfalls 1990 in Europa erschien.

Die Story nimmt ihren Platz im Sarasaland ein. Diese friedliche Welt wurde eines Tages von einem Außerirdischen namens Tatanga heimgesucht, welcher Prinzessin Daisy entführte und die Bewohner der 4 Königreiche (Birabuto, Muda, Easton, und Chai) im Sarasaland unterwarf. Marios Aufgabe ist es, bis nach Chai vorzudringen um Daisy aus den Klauen Tatangas zu retten, bevor sie von diesem gezwungen wird, ihn zu heiraten. Ganz einfach sollte der Weg für Mario allerdings nicht werden, da ihn neben den manipulierten Bewohnern der Königreiche auch am Ende eines jeden Königreichs einer von Tatangas Offizieren erwartet, den es zu besiegen gilt.

Das Gameplay erinnert sehr stark an das von Super Mario Bros. auf dem NES: Mit dem A-Knopf springt Mario, der B-Knopf lässt ihn schneller rennen und mit den Steuerkreuz wird der Klempner gesteuert. An seinem Weiterkommen gehindert wird der Spieler wieder sehr oft von Gegnern wie Gumbas, Koopas und weiteren Bewohnern des Sarasalandes, welche aber meistens durch einen Sprung auf den Kopf ausgeschaltet werden können. Um ein wenig mehr Schaden einstecken zu können, kann Mario wieder Pilze finden, die ihn wachsen lassen und somit stärker machen. Das Gleiche gilt, sammelt der Spieler eine Blume ein - Dann wird Mario größer, kann mehr Schaden einstecken und zusätzlich Superbälle verschießen. Der Fund eines sehr seltenen Sterns wird Mario wie gewohnt für kurze Zeit unverwundbar machen. Am Ende eines jeden Levels hat man die Auswahl zwischen zwei Ausgängen zum nächsten Level: Einer auf dem Boden und einer weiter oben gelegen - Der untere befördert den Spieler lediglich ins nächste Gebiet, während der obere, welcher von Zeit zu Zeit schwerer erreichbar wird, den Spieler in ein Bonuslevel führt, in dem diese Extraleben und andere Dinge abstauben kann. Ist Mario am Ende der dritten Welt eines Königreichs angekommen, wartet jedes Mal ein Bossgegner auf ihn. Diese lassen sich durch Sprünge, Superbälle, oder, indem man den Schalter hinter ihnen (Ähnlich wie bei Bowser in Super Mario Bros.) betätigt, besiegen, bis auf einige Ausnahmen. Neu ist unter anderem auch, dass der Spieler Mario einige Male in Fahrzeugen, wie z.B. einem U-Boot, steuern muss. Dabei scrollt das Level ständig und Mario muss vorwärts kommen, eh ihn das Level "einholt".

Fazit: Super Mario Land besticht, wie schon die Vorgänger der Mario-Reihe, durch seine einfache Spielmechanik, die unheimlich viel Spaß macht. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels schwankt hierbei aber von Zeit zu Zeit zwischen "zu leicht" und "frustrierend". Einige sehr wenige Passagen im Spiel brauchen beim Durchschnittsspieler sicher einige Versuche mehr, was den Spielfluss besonders durch ein Game Over sehr unterbrechen kann - Denn eine Weltkarte oder Speicherfunktion gibt es hier nicht. Nichtsdestotrotz ist Super Mario Land ein gelungener Mario-Teil, der von fortgeschrittenen Spielern zwar viel zu schnell durchgespielt ist, aber trotzdem enorm viel Spaß machen kann - wie man es vom Klempner eben gewohnt ist.


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