Yoshi's Safari - Review

geschrieben von Indy


Los geht's, wir gehen auf Safari! Mit etwas anderen Mitteln...
In Yoshi's Safari verschlägt es den Klempner zusammen mit seinem treuen Dino Yoshi in das geheimnisvolle Juwelenland, wo sie, ungewöhnlich für ein Mario-Spiel, alleinig mit einer Rail-Gun ihre Gegner besiegen. Das Spiel macht dabei vom SNES Super Scope Gebrauch, einem speziellen Controller in Gewehrform, mit dem einfach auf den Bildschirm geschossen wird, um den Gegnern den Garaus zu machen.

Story: Die Geschichte nimmt ihren Beginn, dass Bowser und seine Koopalinge das Juwelenland attackierten, und dabei König Fret und Prinz Pine entführten. Durch das Stehlen der 12 Juwelen des Landes brachten sie das Königreich in Wanken und spalteten das Land in zwei Teile: Dem Hellen Reich und dem Dunklen Reich. Als Prinzessin Peach von diesem Unglück erfährt, schickt sie Mario und Yoshi los, mit dem Super Scope bewaffnet, um Juwelenland zu befreien.
Ziel des Spiels ist es nun, alle 12 Levels zu durchschreiten, um nach und nach die Juwelen wieder einzusammeln und die adligen Geiseln zu befreien.

Gameplay: Doch dabei stellen sich natürlich eine Menge Feinde in den Weg. Der Spieler kämpft sich dabei durch dreidimensionale Levels, in denen er mit seiner Waffe ganz einfach alles abschießt, was sich bewegt. Das Laufen übernimmt Yoshi ganz von alleine, es bleibt also lediglich das Feuern und Springen. Um das Schießen natürlich nicht zu einfach zu machen, besitzt das Super Scope einen Energiebalken, der sich im Dauerfeuer nach und nach verringert und erst bei einer kurzen Schusspause wieder auflädt. Ist der Energiebalken erst leer, kann die Waffe nur noch in langen Zeitintervallen schießen, weshalb immer auf kurze Pausen geachtet werden sollte.
Yoshi's Kopf ist dabei immer sichtbar, und wer versehentlich auf diesen zielt, verringert seinen Lebensbalken um ein vielfaches. Als zweite Interaktion gibt es den Sprung: Hin und wieder wird der Spieler dazu aufgefordert schnell den Sprung-Button zu betätigen, um über eine größere Schlucht hinzwegzuspringen. Im Großen und Ganzen fallen die Möglichkeiten zur Interaktion mit dem Spiel allerdings recht bescheiden aus.
Am Ende jedes Levels wartet immer ein Bossgegner auf den Spieler: Bei diesem kann es sich um einen Koopaling oder einen anderen besonderen Gegner handeln, der zumeist gut gepanzert ist. Um diese zu besiegen, müssen zuerst ihre Schwachstellen entdeckt werden, die sich beim Treffen durch ein kurzes Aufblinken des Gegners verraten.

Fazit: Yoshi's Safari hebt sich als Rail-Gun-Shooter deutlich von anderen Spielen der Mario-Reihe ab. Wer über die etwas zu kurz gekommene Abwechslung und die relativ kurze Spielzeit hinwegsehen kann, dem wird hier gut für Kurzweile gesorgt.


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